SPD Dünnwald

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Ein Cafe für alle mittendrin in Dünnwald
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51069 Köln-Dünnwald
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Dünnwald ist eine lebendige Gemeinschaft mit vielen Attraktionen für Jung und Alt: 

Waldbad Dünnwald in gemeinnütziger Trägerschaft

 

Dünnwald - nordöstlichster Stadtteil Kölns, unweit der Stadtgrenze Leverkusen und Bergisch Gladbach - ist eine kleine Stadt mit sehr eigenem Gesicht und Stolz auf seine geschichtliche Vergangenheit. Mit ca. 12000 Einwohnern, die sich auf 5100 Haushalte verteilen, ist Dünnwald eher als kleiner Stadtteil anzusehen. Seit 1914 gehört Dünnwald zu Köln.

Der Ortsname Dünnwald kann mit keiner eindeutigen Herkunft erklärt werden. Unsere Recherchen ergeben zwei unterschiedliche Deutungen. Ort im Wald auf der Düne (Rhein-Düne) oder der Ort im Wald an der Dhünn werden diskutiert.
Um 1230 wird erstmals das Rittergut Haus Haan urkundlich erwähnt. Heute handelt es sich bei dem Rittergut um eine luxuriöse Eigentumswohnanlage.

Das älteste Gebäude

Im 12. Jahrhundert wurde das älteste erhaltene Gebäude Dünnwalds, die Sankt Nikolaus Kirche, mit dem heutigen Gut Klosterhof erbaut. Das Kloster wurde von Prämonstratenserinnen vom Kloster Steinfeld in der Eifel betrieben. Im Jahr 1643 übernehmen die Prämontratenser Chorherren der "Abtei Steinfeld" in der Eifel das Kloster. 1803 wird es unter Napoleon aufgelöst.

Im Jahr 1583 wurde Dünnwald im Rahmen des "Truchsessischen Krieges", den der Erzbischof Gerhard Truchsess von Waldburg um das Erzbistum Köln führte, geplündert und niedergebrannt. 1628, während des 30-jährigen Krieges, wird "Haus Haan" durch kaiserliche Truppen niedergebrannt.

 

Industrialisierung

Auch die Industrialisierung des 19. Jahrhunderts geht nicht spurlos an Dünnwald vorbei. So wird im Jahr 1817 im Kunstfeld in der Fabrik “Berliner Blau” die Produktion von Soda und Salmiak aufgenommen. Kurz darauf entsteht im Kunstfeld die erste Arbeitersiedlung des Rheinlandes. 1869 wird ebenfalls im Kunstfeld eine Sprengstoff-Fabrik errichtet. Dort werden ein Jahr später bei einer Explosion 15 Arbeiter getötet.
Bereits 1880 wird die damals “Nordschule" genannte heutige Schule Berliner Straße eröffnet. Um die Jahrhundertwende werden viele örtliche Vereine gegründet, so zum Beispiel der heutige Dünnwalder Bürgerverein, der Pfarr-Cäcilienverein, die freiwillige Feuerwehr, der Dünnwalder Turnverein und die St. Sebastianus Schützenbruderschaft. Seit 1907 besteht die damals “Südschule" genannte heutige Gemeinschaftsgrundschule Leuchterstraße.

 

Akzente im Stadtteil

Klosterhof (Kirche St. Nikolaus); Wildpark; Offermanns Hüüsje; Kirche St. Hermann-Josef; Waldbad; Rittergut Haus Haan; Alte Schule Berliner Straße; Denkmal “der Weiße Mönch”; Naturdenkmal alte Eiche; Naturschutzgebiet Hornpottweg; Hochkreuz auf dem alten Teil des Friedhofes.